Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
- Höheres Risiko: 12 Prozent der Mac-Nutzer gaben an, von Malware oder Phishing betroffen gewesen zu sein (Windows: 9 Prozent). Auch bei Daten- und Identitätsdiebstahl sowie Betrug liegen Mac-Nutzer vorne.
- Weniger Prävention: Windows-Nutzer schützen sich aktiver. Sie meiden verdächtige Links und E-Mails häufiger (62 % vs. 51 %) und setzen öfter spezielle Sicherheitssoftware ein (42 % vs. 35 %).
- Schwachstelle Passwörter: Windows-Nutzer ändern ihre Passwörter öfter, verwenden komplexere Zeichenfolgen und nutzen häufiger die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Mac-Nutzer prüfen zwar etwas öfter, ob ihre Daten geleakt wurden, handeln damit aber meist erst im Nachhinein.
Warum die Bedrohung für Macs wächst:
Das Vorurteil, macOS sei aufgrund geringerer Verbreitung automatisch sicher, gilt laut Experten nicht mehr. Moderne Angriffsmethoden wie Phishing oder Supply-Chain-Attacken treffen Betriebssysteme plattformübergreifend. Zudem existieren längst zahlreiche Schadprogramme, die gezielt für Mac-Systeme entwickelt werden.
Empfohlene Schutzmaßnahmen:
- Updates: Betriebssystem und Apps stets aktuell halten.
- Skepsis: Links und Absenderadressen genau prüfen.
- Passwort-Tools: Passwort-Manager und Passkeys sowie Mehr-Faktor-Authentifizierung nutzen.
- Schutzsoftware: Eine verlässliche Sicherheitssoftware einsetzen, um den Basisschutz des Systems zu erweitern.

