Eine Untersuchung von fast 70.000 WLAN-Hotspots vor Ort ergab, dass rund 17 Prozent der Netzwerke unverschlüsselt oder nur schwach geschützt sind, wodurch die Gefahr von Datendiebstahl besteht. Zudem nutzt lediglich ein winziger Bruchteil (knapp 3 Prozent) das aktuelle WPA3-Protokoll.
Selbst bei vermeintlich sicheren Verbindungen (WPA2/WPA3) greift fast die Hälfte auf die veraltete und leicht angreifbare WPS-Funktion zurück, was Kriminellen Tür und Tor für Session Hijacking oder den Abgriff von Passwörtern öffnet. Da Großereignisse ein beliebtes Ziel für Hacker sind, rät Kaspersky Touristen zur Vorsicht. Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen gehören der Verzicht auf Online-Banking im öffentlichen WLAN, die Nutzung von VPNs und Passwort-Managern sowie das Deaktivieren von Dateifreigaben. Alternativ wird empfohlen, auf mobile Datenverbindungen (wie eSIMs) auszuweichen.
1] https://securelist.com/wardriving-assessment-in-mexico-fifa-world-cup-2026/119996/
[2] https://www.kaspersky.de/vpn-secure-connection

