Sicher & Anonym

Schutzmaßnahmen gegen Angriffe auf die IT-Lieferkette

Laut Lothar Geuenich und Stefan Maith von Check Point Software Technologies verdeutlichen Vorfälle wie bei Unimed die massive Bedrohung durch Supply-Chain-Angriffe. Besonders im extrem belasteten Gesundheitswesen sind ausfallsichere Systeme essenziell.

Die Absicherung gestaltet sich für IT-Dienstleister jedoch zunehmend schwierig: Hoher Preisdruck und schnelle Entwicklungszyklen führen oft zu unzureichend geprüftem Code und fehlerhaften Konfigurationen. Da moderne Unternehmen über APIs, Cloud-Dienste und Automatisierungen tief miteinander vernetzt sind, kann schon ein einziger kompromittierter Lieferant eine Kettenreaktion auslösen. Laut dem ENISA-Report von 2023 waren bereits 62 % der Unternehmen von solchen Vorfällen über Drittanbieter betroffen. Während Technologien wie Agentic AI künftig ein autonomes Risikomanagement ermöglichen, vergrößert die Hyperkonnektivität gleichzeitig die Angriffsfläche.

Obwohl sich solche Attacken nicht komplett verhindern lassen, können Organisationen die Auswirkungen durch gezielte Sicherheitsstrategien minimieren:

  • Least-Privilege-Prinzip: Mitarbeitern und Drittsoftware werden nur die absolut notwendigen Mindestzugriffsrechte zugewiesen.
  • Netzwerksegmentierung: Die Aufteilung des Netzwerks in separate Sicherheitszonen verhindert, dass sich Angreifer ungehindert im Gesamtsystem bewegen und sensible Daten erreichen.
  • DevSecOps-Praktiken: Sicherheitskontrollen werden von Anfang an direkt in den Software-Entwicklungsprozess integriert, um manipulierte Updates frühzeitig aufzuspüren.
  • Automatisierte Bedrohungsabwehr: Eine lückenlose Überwachung aller Endgeräte, Netzwerke und Cloud-Umgebungen durch SOC-Teams – idealerweise unterstützt durch Agentic AI Security – sorgt für maximale Transparenz und eine schnellere Reaktion im Ernstfall.

Presse - unimed . Abrechnungsservice für Kliniken & Ärzte

Good practices for supply chain cybersecurity

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