Schutzprogramme, Verschlüsselung & Datensicherheit

Technologie vonSilverPush als Malware eingestuft

Der Sicherheitsanbieter Avira stufte die kürzlich stärker in die Kritik geratenen “Sound Beacons” von SilverPush nun als Malware ein, berichtete itespresso.de. Grund dafür ist das Auslesen von persönlichen Informationen mittels der Software.

SilverPush kann – ebenso wie auch Adobe, Drawbridge und Flurry durch ein für das menschliche Ohr unhörbares Ultraschallsignal dafür sorgen, dass Nutzerprofile über Geräte hinweg “synchronisiert” werden. Damit ist es Werbetreibenden zum Beispiel möglich festzustellen, wer nach dem Betrachten eines ihrer Werbespots im Fernsehen auf dem Tablet darauf reagiert hat.
SilverPush liefert diese Technologie als Teil von diversen Apps aus, weigert sich aber eine Liste der Apps herauszugeben, in denen sie enthalten ist. Mitte September beschäftigte sich daher die US-Handelsaufsicht auf Antrag (PDF) der Bürgerrechtsorganisation Center for Democracy and Technology (CDT) mit der Software und dem Vorgehen als solchem.
“Das Signal [aus der Fernsehwerbung] kann von Apps mit SilverPush-Software gehört werden – und die antworten dann mit einer Nachricht zurück an SilverPush – in der sie mitteilen wo die Anzeige gesehen wurde und auf welchem Sender sie genau übertragen wurde. Aber das ist nur der Anfang: Die Nachricht enthält auch die exakte Geräte-ID, die MAC-Adresse des WLAN-Routers, Details über das Betriebssystem des Geräts und sogar die Telefonnummer des Nutzers”, erklärt Travis Witteveen, CEO bei Avira.

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