Schutzprogramme, Verschlüsselung & Datensicherheit

Scan – Tool Stinger von McAfee installiert Virenwächter

Von dem merkwürdigen Standalone – Tool von McAfee, das zur Malware – Entfernung dienen soll berichtete heise.de. Das Tool installiert ohne Hinweis oder Rückfrage einen Hintergrund-Wächter. Die Software namens Raptor soll das System in Echtzeit auf verdächtiges Verhalten hin überwachen.
Sie befindet sich im Betastadium; McAfee möchte dementsprechend auch keinerlei Garantie dafür übernehmen. Dennoch wird es zwangsweise installiert, sobald der Anwender Stinger startet und die Lizenzbedingungen akzeptiert – einen Hinweis auf Raptor sucht man dort allerdings vergebens. Der Hersteller plant allerdings, es in künftige Antivirenprodukte zu integrieren. Nach der Benutzung von Stinger bleibt das Programm Raptor (BETA) auf dem Rechner aktiv und sendet permanent Daten an McAfee. Die Software soll es auf die Erkennung von Zero-Day-Angriffen abgesehen haben und dazu auch McAfees Cloud-Dienste nutzen und vor allem mit Informationen füttern.
Eine Entfernung ist laut heise.de wie folgt möglich: Die Anwendung stellt ein Icon in den Windows-Tray, über dessen Kontextmenü sie sich entfernen lässt – darauf muss der Anwender allerdings erst einmal kommen. Im Test mit ein paar Betriebssystemen (Windows 7 Home x64, 8.1 Pro x64 sowie ein englisches 8.1 x86) waren nach der Deinstallation keine laufenden Prozesse oder Autostart-Einträge von Raptor mehr zu finden; lediglich ein leeres Programmverzeichnis blieb zurück.

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