Verschlüsselung & Datensicherheit

Heimkamera weist Sicherheitslücken auf

Heimkamera weist Sicherheitslücken auf
Mit der bestehenden Sicherheitslücke können Angreifer zahlreiche Angriffe ausüben.

Es gibt aktuell Sicherheitslücken in der Firmware der Typ 27US Heimkamera des Herstellers Yi Technology, die es ermöglichen Cyber-Kriminellen, aus der Ferne auf die Kamera zuzugreifen, die Netzwerkauthentifizierung zu umgehen oder das Gerät zu deaktivieren.

Talos empfiehlt Patch

Talos empfiehlt dringend, die Geräte über die Yi Home-Anwendung zu patchen, um diese Sicherheitslücken zu schließen, wie it-daily.net dazu informierte. Ansonsten könnten Cyber-Kriminelle beispielweise folgende Angriffsszenarien durchführen:

  • Die Kamera deaktivieren, um Aufnahmen zu verhindern,
  • Gespeicherte Videos von der Kamera löschen,
  • Ungewollte Video-Feeds in der Kamera anzeigen,
  • Angriffe auf die Handy-App des Kamerabesitzers starten und
  • In das Heimnetzwerk eindringen, um andere Geräte im Inneren anzugreifen.

Dazu sagt Holger Unterbrink, Security Researcher bei Cisco Talos:

„Diese Auswahl an möglichen Angriffsszenarien zeigt, dass die zunehmende Vernetzung nur in Kombination mit einer umfassenden IT-Security funktionieren kann“

„Nutzer sollten immer über neueste Updates und Patches ihrer Geräte informiert sein – das ist ein erster Schritt, um das Internet-of-Things sicherer zu machen.“

Yi Home Kamera ist eine IoT-Heimkamera

Die Yi Home Kamera ist eine Internet-of-Things (IoT) Heimkamera, die weltweit verkauft wird. Die 27US-Version ist eines der neueren Modelle und ist das grundlegendste Modell aus der Yi Technology Kamerapalette. Sie ermöglicht den Nutzern, Live-Aufnahmen aus ihrem Zuhause von jedem Ort und zu jeder Zeit zu verfolgen. Außerdem bietet die Kamera sowohl einen Offline- als auch einen Cloud-Speicher zur Archivierung von Aufnahmen.

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