Das Tor – Netzwerk, das Nutzer schützen soll und mit dessen Hilfe Anwender ihre Spuren im Internet verwischen und anonym über den Browser surfen können, ist nicht mehr sicher, berichtete pcwelt.de Eine Sicherheitslücke im Browser Firefox ermöglicht eine Identifizierung.
Die Schwachstelle im Browser Firefox haben Sicherheitsexperten entdeckt. Dort lässt sich Malware einspielen, die die die Identität von über das Tor-Netzwerk geschützten Nutzern offenbart. Man vermutet sogar, dass der Ursprung der Malware möglicherweise in Verbindung mit dem FBI stehen könnte. Die IP-Adressen, über die die Schadsoftware ursprünglich verbreitet wurde, gehören zur in Virginia ansässigen Science Applications International Corporation. Dieser Sicherheitsdienstleister beliefert unter anderem Verteidigungs- und Geheimdienst-Ministerien, darunter auch das FBI. Wichtig ist, dass Tor – Nutzer ihre Software auf dem aktuellen Stand halten, dann sind sie nicht von der Malware – Lücke betroffen.