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Huawei: Weitere Android-Updates dürfen veröffentlicht werden

Huawei: Weitere Android-Updates dürfen veröffentlicht werden
Huawei möchte das neue Mate 30 (Pro) im September auf einem Event in München ankündigen.

Es ist eine Gnadenfrist für die Veröffentlichung weitere Android-Updates, die das US-Handelsministerium dem Konzern eingeräumt hat. Allerdings ist eine endgültige Lösung des Handelsstreits zwischen Huawei und China weiterhin nicht in Sicht.

Fristverlängerung um 90 Tage

Wie winfuture.de unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, wurde die Frist für Huawei um zusätzliche 90 Tage verlängert. Somit hat der chinesische Hersteller zunächst bis zum 16. November im eingeschränkten Rahmen die Möglichkeit, Dienstleistungen und Produkte von US-Konzernen zu beziehen. Ursprünglich sollte die Ausnahmeregelung schon am 19. August ablaufen.

Innerhalb der 90 Tage dürfen US-Unternehmen bestimmte Bauteile an Huawei liefern. Unter die Ausnahmeregelung fallen aber nur Lieferungen, mit der die Smartphone-Nutzer mit Updates bedient sowie bestehende Mobilfunk-Netze am Laufen gehalten werden können. Komponenten, welche für die Fertigung von neuen Produkten notwendig sind, dürfen weiterhin nicht ohne zu­sätzliche Lizenzgenehmigung verkauft werden.

Huawei kann Zukunftsversprechen einhalten

Mit der Verlängerung der Frist wird immerhin sichergestellt, dass Huawei seine Android-Smartphones mit wichtigen Aktualisierungen versorgen und somit sein Zukunftsversprechen einhalten kann. Darüber hinaus dürften in nächster Zeit zahlreiche neue Geräte vorgestellt werden, die weiterhin auf das Google-Betriebssystem setzen. Huawei möchte das neue Mate 30 (Pro) beispielsweise am 19. September auf einem Event in München ankündigen.

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