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WhatsApp Sicherheit: Keine Angst vor Kettenbriefen von Ute Christoff oder Ute Lehr!

Betrüger nutzen immer häufiger den weltweit meistgenutzten Messenger, um Nutzer mit Betrügereien wie gefälschten Rechnungen, Adware, Spyware, Trojanern oder Malware und vor allem Kettenbriefen auf das Glatteis zu führen. Aktuell ist ein Kettenbrief unterwegs, der auf die vermeintlichen Verbreiterinnen von Viren Ute Christoff, oder neuerdings auch Ute Lehr, hinweist.

WhatsApp Kettenbrief Ute Christoff

Nutzer mit Ketten-Briefen, so genannten Hoax, zu verunsichern oder zu veralbern, ist ein altes Phänomen in der digitalen Welt. Trojaner-Info berichtet schon seit vielen Jahren regelmäßig darüber – wie zum Beispiel über die grandiose Fake-News mit dem Hinweis, dass Facebook alle Konten schließen möchte.  Aktuell weist chip.de auf einen Ketten-Brief hin, bei der vor der gemeingefährlichen Hackerin Ute Christoff gewarnt wird. Schon 1913 war bereits erstmals eine solche WhatsApp Message aufgetaucht. Nach neuesten Informationen soll sich Ute Christoff in Ute Lehr umbenannt haben.

Natürlich ist diese Meldung, in der vor der gefährlichen Hackerin „Ute Christoph“ gewarnt ist, völlig frei erfunden. Telefonnummern verbreiten sich technisch nicht durch die Aufnahme von Kontakten ins Adressbuch, sondern durch den Zugang zu gefälschten Internetseiten oder das Öffnen von infizierten Anhängen oder Apps. Im Übrigen: Die angegebene Telefonnummer ist frei erfunden. Klare Empfehlung: Ignorieren Sie diese Fake-News und leiten Sie diese in keinem Fall weiter. Evtl. warnen sie Freunde persönlich vor diesem Hoax.

So erkennen Sie Hoax-Kettenbriefe

Panik- oder Joke-Kettenbriefe sind in der Regel leicht zu erkennen:  

  • Rechtschreibung und Grammatik: meistens mit unzähligen Rechtschreibfehlern und unsinnigen Satzkonstruktionen
  • Bilder: oft von sehr schlechter Qualität, oft verpixelt
  • Spam Mithilfe: Die Aufforderung zur Weiterleitung an die eigenen Kontakte ist eine der Leitsymptome von Kettenbriefen, bei der Nutzer aufhorchen sollten
  • Inhalt: Die dargestellten Themen, Risiken und Bedrohungen erweisen sich bei genauer Überlegung schnell als unsinnig. Zum Beispiel würde WhatsApp selbst niemals in dieser Form auf solche vermeintlichen Risiken hinweisen.

Ansonsten gilt auch das, was wir bereits 2013 unserer Nutzern zum Thema „Whatsapp Sicherheit“ geraten hatten.

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