Von privaten PCs hat Microsoft den Client für das anonyme Netzwerk Tor gelöscht, berichtete chip.de. Die betroffenen PCs waren mit dem Trojaner Sefnit infiziert. Die Malware installierte den Tor-Client in der Version 0.2.3.25.
Sefnit nutzte das Tor – Netz, um Updates für den Schädling zu laden. Weltweit waren über 5 Millionen PCs mit Sefnit verseucht, das so aufgesetzte Botnetz wurde angeblich für Klick-Betrug auf Webseiten und zum Mining der Digitalwährung Bitcoin genutzt. Gemeinsam mit den Tor – Entwicklern habe Microsoft Tools – erarbeitet, die für die Löschung des Tor-Clients von den befallenen Rechnern sorgte. Insgesamt hat die Aktion laut Microsoft über 2 Millionen Rechner von der Trojaner-Plage befreit, noch immer sollen aber über 2 Millionen PCs mit Sefnit infiziert sein.