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Zunahme der Nutzung von digitalen Medien

Durch die Corona-Pandemie hat die Nutzung digitaler Medien zugenommen; der souveräne Umgang damit jedoch nicht, wie eine aktuelle Kaspersky-Befragung während des Lockdowns zeigt

19 Prozent (europaweit 30 Prozent) der in Deutschland befragten Nutzer wünschten sich, dass sie souveräner im Umgang mit neuer Technologie wären. Nur 26 Prozent glauben, dass sie durch Corona vertrauter mit Technologie geworden sind (europaweit 36 Prozent).

Dabei tun sich viele deutsche Mitbürger einfacher mit anderen online zu interagieren als im realen Leben. So denken die Bundesbürger, dass es online leichter ist,

  • Freundschaften zu schließen (28 Prozent);
  • sich selbst darzustellen (27 Prozent);
  • kontaktfreudiger und selbstbewusster zu sein (29 Prozent).


„Normalerweise werden neue technologische Möglichkeiten eher schrittweise zu einem festen Bestandteil unseres Lebens. Durch die Pandemie jedoch haben viele Menschen Neues, wie beispielsweise Online-Meeting-Tools, ausprobiert, unter anderem auch viele Personen, die vorher wenig digitale Medien genutzt haben“, erklärt Anne Mickler, Pressesprecherin bei Kaspersky. „Deshalb ist es wichtiger denn je, über den bewussten und sicheren Umgang mit digitalen Medien zu informieren. Vor allem vor dem Hintergrund, dass ein Fünftel der Deutschen laut unserer Befragung sich wünscht, souveräner im Umgang mit neuen Technologien zu sein; das schließt auch IT-Sicherheits- und Datenschutzaspekte mit ein. Nur durch Aufklärung können wir für eine sichere Nutzung sorgen, so dass jeder von den Vorteilen, die Technologie mit sich bringt, profitieren kann.“

Tipps für einen sicheren Umgang mit digitalen Medien

  • Passwörter müssen sowohl stark als auch einzigartig sein. Sie sollten aus mindestens 16 Zeichen sowie aus Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Ein Passwort-Manager kann dabei helfen, ein sicheres Kennwort für jedes einzelne Konto und jede Webseite zu erstellen und zu speichern.
  • Betriebssystem und Anwendungen regelmäßig aktualisieren, da mit Updates Sicherheitslücken geschlossen werden.
  • Anwendungen nur aus den offiziellen Apps-Stores herunterladen und die Installation von Apps aus unbekannten Quellen in den Einstellungen des Smartphones deaktivieren.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden, so dass Anmeldung und Passwort durch Eingabe eines speziellen Codes bestätigt werden müssen. Hierfür sollten spezielle Apps genutzt werden, die die Codes generieren; alternativ kann mit einem physischen Schlüssel gearbeitet werden, der über ein USB-Kabel oder NFC mit dem separaten Gerät verbunden ist.

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