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Sicherheitsupdates: Intel sichert CPUs, NUCs und SSDs ab

Angreifer könnten Computer mit verschiedener Intel-Hardware attackieren und sich höhere Nutzerrechte verschaffen.

Besitzer von Computern mit Intel Hardware oder einem Mini-PC auf NUC-Basis sollten sicherstellen, dass die Firmware und Intel-Software auf dem aktuellen Stand sind. Die Entwickler haben nämlich mehrere mit dem Bedrohungsgrad "hoch" eingestufte Sicherheitslücken geschlossen.

Verwundbar sind unter anderem Prozessoren mit AMD-Grafik-Einheit, NUC-PCs, SSDs und Wifi-Software. Aus den unterhalb dieser Meldung verlinkten Warnmeldungen gehen keine ausführlichen Details zu den Schwachstellen und möglichen Attacken hervor. Dort finden Betroffene aber konkret bedrohte Software-Versionen und die abgesicherten Ausgaben. Eine Auflistung an dieser Stelle würde den Rahmen der Meldung sprengen.

Folgen von Attacken

Sind Attacken erfolgreich, könnten Angreifer sich in den meisten Fällen Intel zufolge erhöhte Nutzerrechte verschaffen oder Informationen leaken. Auch DoS-Attacken sind vorstellbar. So könnten ein Angreifer unter Windows 10 beispielsweise aufgrund einer unzureichenden Prüfung die Firmware von PROSet/Wireless WiFi und Killer WiFi Software manipulieren. Klappt das, soll ein DoS-Zustand die Folge sein.

Auch SSDs sind aufgrund von Fehlern in der Firmware attackierbar. Hier könnten Angreifer auf eigentlich abgeschottete Informationen zugreifen.

Liste nach Bedrohungsgrad absteigend sortiert:

  • Intel Core Processors with Radeon RX Vega M GL Graphics Advisory
  • Intel Processor Advisory
  • Intel PROSet/Wireless WiFi and Killer WiFi Software Advisory
  • Intel SSD DC Firmware Advisory
  • Intel NUC M15 Laptop Kit Advisory
  • Intel Serial IO Driver for Intel® NUC 11 Gen Advisory
  • Intel NUC HDMI Firmware Update Tool Advisory

Quelle: heise online Redaktion

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