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Sicherheitsrisiko Mensch

Studie zeigt, dass Endpoint Security nichts bringt, wenn der Mensch das größte Sicherheitsrisiko bleibt

IDG Research Services hat für die aktuelle Studie „Endpoint Security Management 2019” 554 IT-Entscheider und -Spezialisten von Unternehmen in Deutschland befragt. Die Studie zeigt, dass jedes zweite Unternehmen davon ausgeht, dass aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter wichtige Daten gestohlen, sabotiert oder vorsätzlich gelöscht haben. Das weist auf grundlegende Lücken im Schutz von Daten und geistigem Eigentum hin. Unternehmen sollten daher auch verstärkt Data-Leak-Prevention-Lösungen (DLP) einsetzen.

Die Studie bestätigt, dass Handlungsbedarf besteht. Denn 68 Prozent der Befragten sagen, die beste Endpoint Security bringe nichts, wenn der Faktor Mensch das größte Sicherheitsrisiko bleibt. 37 Prozent setzen dabei bereits Behavioral Analytics als Teil ihrer Endpoint-Security-Strategie ein, 33 Prozent planen es. Das ist nur konsequent, denn der Mensch ist die Konstante in einer sich ständig wandelnden Bedrohungslandschaft.

„Der Fokus von Unternehmen sollte zukünftig auf verhaltensbasierten Lösungen liegen, die den Menschen und dessen Umgang mit Daten in ihre Analysen miteinbeziehen“, sagt Christian Patrascu, Senior Director, Sales Central Eastern Europe vom Studienpartner und Cybersecurity-Anbieter Forcepoint.

Endpoint Security aus der Cloud

Zwei Drittel der Befragten nutzen oder planen Endpoint Security aus der Cloud. Skalierbare und ortsunabhängig einsetzbare Cybersecurity-Lösung sind gefragt.

„Unternehmen brauchen einen Sicherheitspartner, der hilft, die Sicherheit von Nutzern und Daten problemlos mit Anforderungen der Produktivität und digitalen Transformation in Einklang zu bringen“, kommentiert Christian Patrascu.

Neue Technologien zum Schutz von Endpoints

 „Wir sehen uns in der Studie darin bestätigt, dass IT-Verantwortliche in Deutschland sich einem humanzentrierten, verhaltensbasierten Security-Ansatz öffnen. Wir können die IT-Sicherheit verbessern, indem wir Verhaltensanalysen in die Endpoint-Strategie integrieren und Menschen verstehen – sie sind unser größtes Kapital und größtes Sicherheitsrisiko“, sagt Patrascu abschließend.

Weitere wichtige Erkenntnisse:

  • 56 Prozent der befragten Unternehmen haben durch unsichere Endpoints bereits einen wirtschaftlichen Schaden erlitten.
  • Bei 28 Prozent der Unternehmen gibt es so gut wie keine Sicherheitsanforderungen bei der Beschaffung von Endgeräten.
  • 31 Prozent der befragten Unternehmen wissen um die Bedeutung von Detection- und Response-Lösungen für die Sicherheit von Endpoints, aber nur 18 Prozent setzen diese ein.
  • 59 Prozent der Unternehmen begrüßen ein Zero-Trust-Konzept.
  • Für 68 Prozent der Befragten steht fest, dass der Faktor Mensch Teil des Security-Konzepts werden muss.

Weitere Informationen

Hier geht es zur ganzen Studie

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