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Sicheres Facebook

Top 5 Betrügereien bei Facebook vermeiden und sicher im sozialen Netzwerk sein

1,9 Milliarden Benutzer weltweit machen Facebook zu einem der größten und wichtigsten Netzwerke. Doch wo viele Menschen aktiv sind, sind auch Cyberkriminelle nicht weit. Sie haben es auf schnelle Verbreitung im Netzwerk und unvorsichtige Benutzer abgezielt. So manche als spannende Statusmeldung kaschierte Falle oder „hier klicken“-Aufforderung kann Ihr Bankkonto binnen kürzester Zeit leer räumen, ohne dass Sie es (rechtzeitig) merken.

53% der Betrugsversuche nutzen Social-Media Netzwerke

Bitdefender hat eine interessante Untersuchung auf Facebook und Twitter durchgeführt, um die Verbreitungsgeschwindigkeit von Malware zu testen. Das Ergebnis ist erschreckend

97 Prozent der Empfänger auf Facebook und Twitter klickten einfach auf die Links, ohne sich zu vergewissern was sich dahinter verbirgt; nämlich Malware.“

 

Top 5 Bedrohungen bei Facebook

  1. Videos die Quälereien gegenüber Tieren, armen Menschen oder andere Gräueltaten zeigen (0,93%). Die Videos zielen auf die „dunkle“ Seite der Benutzer ab. Cyberkriminelle nutzen grauenerregendes Bildmaterial mit verstümmelten Tieren, Mord, leidenden Kindern und gefolterten Frauen schamlos aus, um Interessierte anzulocken. Die Nutzer werden so auf unseriöse Webseiten gelockt. Um die Videos sehen zu können, muss man dann oft auch an Umfragen oder ähnlichem teilnehmen.
  2. Betrug mit skandalösen Nachrichten über Berühmtheiten oder deren vermeintlichen Tod (7.5%). Mittels erschreckenden Neuigkeiten, wie etwa der überraschende Todesfall oder pornographische Inhalte, werden auch hier Benutzer dazu verführt, blindlings auf einen weiterführenden Link zu klicken. Benutzer müssen vermeintliche wichtige Software-Updates installieren oder Weiterleitungen auf externe Webseiten folgen, um an den eigentlichen Videoinhalt zu gelangen.
  3. Werbegeschenke, Verlosungen und gratis Gutscheine!  (16.5%). Gratis Reisen ins Disneyland, gratis Gutscheine, Rabatt-Coupons und Werbegeschenke wie iPads etc., um an dieser Stelle nur einige Beispiele zu nennen.Bewahren Sie steht im Hinterkopf, dass viele der kostenfreien Angebote auf Facebook leider zu gut sind, um wahr zu sein. Lassen Sie sich Zeit, bevor Sie einem Angebotslink folgen und vergewissern Sie sich gegebenenfalls, dass das Angebot auch tatsächlich von der beworbenen Firma stammt. Kontaktieren Sie im Zweifel die richtige Firma.
  4. Facebook Erweiterungen und Updates (29.5%). Sobald ein Benutzer auf die vermeintlichen Verbesserungen umsteigen möchte, erhalten Cyberkriminelle Zugang zu etwaigen privaten Daten und können Malware über gefälschte Umfragen verbreiten. Bitte halten Sie sich von derlei Umfragen auf Social-Media Plattformen fern!
  5. Wer hat mein Profil angesehen? (45.5%)Absoluter Spitzenreiter mit einer Verbreitung von fast 46% nutzt menschliche Neugierde und verspricht den Benutzern Information. Wissen ist Macht, und die Informationsgesellschaft wie sie sich uns heute darstellt, ist unerschöpflich auf der Suche nach dem letzten Update, Tweet, Status etc. von anderen Menschen im Netzwerk und natürlich wie populär man selbst gerade ist. Kein Wunder also, dass personalisierte Nachrichten zu „Profilansichten“ die Empfänger erfolgreich in den Bann zieht. Um nicht auf diesen Trick hereinzufallen, müssen Sie sich bewusst machen, dass anständige Apps normalerweise nicht private Informationen zu Ihrem Profil (z.B. wie oft dieses angesehen wurde oder wie viele Besucher Sie haben) preisgeben. 

Facebook auf sichere Art nutzen

  • Informieren Sie sich über aktuelle Malware-Warnungen und Betrügereien über Sicherheitsnachrichten von vertrauten Anbietern. 
  • Nutzen Sie eine vertrauenswürdige Antivirus-Software um vor gefährlichen Websiten geschützt zu werden und Malware-Infektionen nicht nur zu erkennen sondern im Idealfall gar nicht erst geschehen zu lassen.
  • Wie auch Ihr Betriebssystem, sollten Sie Ihre Antivirus-Anwendung zu Ihrer eigenen Sicherheit immer aktiv im Hintergrund laufen lassen und gemeinsam mit allen anderen Programmen regelmäßig aktualisieren. 
  • Seien Sie vorsichtig und denken Sie weial nach, bevor Sie einem Link oder Angebot folgen. 
  • Seien Sie sich darüber im Klaren, welche Daten Sie an Unternehmen oder über soziale Netzwerke preisgeben wollen und welche Konsequenzen entstehen können. 
  • Nutzen Sie verfügbare Einstellungen zur Privatsphäre. 
  • Nutzen Sie bevorzugt sichere Web-Browser und Erweiterungen, die Sie vor verseuchten Webseiten schützen können und aktualisieren Sie diese regelmäßig. 
  • Der womöglich beste Tipp zur Prävention: verwenden Sie raffinierte und starke Passwörter. Behalten Sie Ihre Passwörter und auch Benutzernamen für sich. 

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