Sicher & Anonym, Verschlüsselung & Datensicherheit

ProtonMail bietet verschlüsselten Kalender an

Zunächst können nur zahlende Nutzer auf Kalender-App zugreifen

Mit ProtonCalender veröffentlicht ProtonMail eine Kalender-Funktion. Alle Daten werden, noch bevor sie auf dem Server des Anbieters landen, Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zunächst steht sie nur zahlenden Nutzern in einer Beta-Version zur Verfügung. Der Kalender soll noch in diesem Jahr frei verfügbar und als Android- sowie iOS-App erscheinen. 

Im Blogbeitrag von ProtonMail heißt es, mit dem Kalender ließen sich wichtige Momente des eigenen Lebens festhalten. Zu lange sei man dafür von den großen Firmen abhängig gewesen, die diese Momente ausgelesen und für Werbung genutzt hätten:

Wir glauben, jeder hat das Recht, ein Abendessen mit Freunden zu organisieren, ohne dass Google weiß, wer eingeladen ist.

Begrenzte Sicherheit der Daten

Alle privaten Daten seien sicher, beteuert Proton Technologies. Sie werden lokal ver- und entschlüsselt. Allerdings hat es auch schon gelungene Angriffe auf Nutzer von ProtonMail und des ebenfalls mit besonderer Sicherheit werbenden E-Mail-Anbieters Tutanota gegeben. Amnesty bemerkte, dass Hacker automatisiert sogar die 2-Faktor-Authentifizierung aushebeln konnten. Googles Kalender hat neben der Frage nach der Nutzung privater Daten auch immer wieder mit anderen Problemen zu kämpfen. So klagten kürzlich zahlreiche Nutzer über Fake-Termine, die automatisch via Spam-Mails von GMail übertragen wurden. 

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