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PC gehackt? Um diese Daten sorgen sich die Deutschen

Aktuelle Studie: unterschiedliches Sicherheitsverständnis von Geschlechtern und Generationen

Bilder, Passwörter, wichtige Dokumente, Social-Media-Accounts: Verschafft sich ein Hacker Zugang zu einem PC sind die unterschiedlichsten Daten betroffen. Um welche Daten sich die Deutschen am meisten sorgen und wie vorsichtig sie sich im Netz bewegen, hat jetzt eine aktuelle Studie herausgefunden.

Männer sind besonders misstrauisch im Netz

Der Geschlechtervergleich macht deutlich, dass Männer misstrauischer gegenüber Datensammlern sind als Frauen: Deutlich häufiger waren sie der Meinung, dass ein Dienst oder eine Organisation Online-Aktivitäten überwacht, als die Teilnehmerinnen. So sind etwa 65 Prozent der Männer der Ansicht, Onlinehändler würden Aktivitäten im Netz überwachen, wovon hingegen nur 57 Prozent der Frauen überzeugt sind. Während 39 Prozent der Männer glauben, die Bundesregierung behalte Online-Aktivitäten der Bürger im Auge, teilen diese Ansicht nur 29 Prozent der Frauen.

Sorge um Passwörter und Bankinformationen

Am meisten sorgen sich die Deutschen bei einem Hacker-Angriff um Bankinformationen (65 Prozent) und Passwörter (64 Prozent). Doch auch private Bilder, der Browserverlauf oder Social-Media-Accounts dürfen nicht in die Hände von Hackern gelangen.

Die Ängste sind bei Frauen und Männern, aber auch im Generationenvergleich unterschiedlich: Fast jede zweite Frau sorgt sich um private Fotos (43 Prozent), gleiches gilt nur für 37 Prozent der Männer. Beim Browserverlauf sind die Männer ängstlicher: 17 Prozent wollen nicht, dass Hacker darauf Zugriff haben. Nur 11 Prozent der Frauen fänden das schlimm. Dass persönliche Bilder geklaut werden könnten, fürchtet auch jeder zweite Befragte unter 35 Jahren (47 Prozent). Bei den Über-55-Jährigen teilt nur jeder vierte diese Meinung. Auch in Sachen Social-Media-Accounts sind die Silver Surfer sorgenfrei: Während nur jeder zehnte (11 Prozent) von ihnen Angst hat, dass die Zugangsdaten bei einem Hack eingesehen werden könnten, treibt dies nahezu jeden dritten Unter-35-Jährigen um (29 Prozent).

Um diese Daten sorgen sich die Deutschen, sollte ihr PC gehackt werden:

  1. Bank- und Finanzauskünfte (65 Prozent)
  2. Passwörter (64 Prozent)
  3. Persönliche Bilder und Videos (40 Prozent)
  4. E-Mail-Inhalte (29 Prozent)
  5. Social-Media-Accounts (21 Prozent)
  6. SMS, Messenger-Nachrichten und deren Inhalte (20 Prozent)
  7. Browserverlauf (14 Prozent)

(Mehrfachnennungen möglich)

Wie schützen sich die Deutschen im Netz?

Um Datensammler und Cyberkriminelle fernzuhalten, vertrauen sieben Prozent allein auf die Schutzmechanismen im Browser oder durch den Telekommunikationsanbieter. Rund 12 Prozent wissen gar nicht, was sie derzeit tun, um sich im Netz zu schützen. Dagegen haben zwei von drei Befragten (69 Prozent) eine Antivirensoftware im Einsatz.

Auf verschlüsselte https-Verbindungen achten 35 Prozent der Männer und 27 Prozent der Frauen. 16 Prozent der männlichen Befragten nutzen den Inkognito-Modus, wenn sie online sind. 11 Prozent der Frauen sind ebenfalls inkognito unterwegs. Unter den Silver Surfern sind nur 9 Prozent inkognito im Netz unterwegs, und mehr als jeder Zweite von ihnen (56 Prozent) weiß nicht, was ein VPN ist. Bei den Befragten, die jünger sind als 35, nutzen bereits 45 Prozent ein VPN.

 „Die Studienergebnisse zeigen: Die meisten Menschen sind sich bewusst, dass wir mit unseren persönlichen Informationen im Netz sorgsam umgehen müssen,“ stellt Stefan Wehrhahn, Country Manager DACH von BullGuard fest. „Doch nur wenige wissen, wie sie sich tatsächlich schützen können. Gerade die ältere Generation ist besorgt, kennt aber kaum Sicherheitsfunktionen. Hier setzen wir von BullGuard an: Wir wollen aufklären und bieten gleichzeitig mit BullGuard Internet Security oder BullGuard VPN die Möglichkeit, mit einfachen Mitteln für mehr Sicherheit und Datenschutz zu sorgen.“

Die von BullGuard in Auftrag gegebene Umfrage wurde im August 2019 durchgeführt. Insgesamt wurden 5.000 Verbraucher befragt, davon 2.000 in den USA, 2.000 in Großbritannien und 1.000 in Deutschland. Die Ergebnisse wurden nach drei Altersklassen ausgewertet: Zwischen 16 und 24 Jahre, 35 bis 54 Jahre, 55 bis 70 Jahre.

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