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Hacker attackieren Hilfsbedürftige

Um die Auswirkungen der Pandemie zu dämpfen, haben Regierungen finanzielle Anreizpakete auf den Weg gebracht. Kriminelle versuchen, deren Verteilung für Angriffe auszunutzen.

Check Point Software Technologies stellt fest, dass Cyber-Kriminelle nicht einmal vor Hilfsbedürftigen zurückschrecken. Vermehrt versuchen sie, finanzielle Opfer von COVID-19 zu betrügen. Sie bieten angebliche Unterstützung bei der Erlangung der Hilfspakete der Regierungen an, nur um die Daten und Konten ihrer Opfer zu stehlen.

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika stellt aufgrund der weltweiten Pandemie fast 2 Billionen US-Dollar in Form eines Stimulus-Pakets für die eigene Wirtschaft zur Verfügung. Damit soll Unternehmen und Arbeitnehmern gleichermaßen geholfen werden, weil die Zahl der Arbeitslosen in den USA zuletzt in die Höhe schoss. Dies sehen nun Kriminelle als Chance, eine neue Welle von Phishing-Angriffen loszutreten, die sich die Auswirkungen von COVID-19 zu Nutze machen soll. Leute, die versuchen, mehr über die Hilfszahlungen zu erfahren oder diese zu bekommen, werden durch Phishing-Mails und falsche Domains in die Irre geführt. Seit die US-Regierung den Beschluss des Paketes Mitte März bekannt gab, stieg die Registrierung verdächtiger Domains mit Corona-Bezug im Vergleich zu den Vorwochen rapide um das 3,5-fache an. Die blinde Angst vieler Menschen bleibt ein großer Hebel für kriminelle Bestrebungen.

Ängste werden ausgenutzt

 „In jeder Cyber-Welt, in der es Geld gibt, wird es kriminelle Aktivitäten geben. Wenn die Zahlungen zur Ankurbelung der Wirtschaft zu fließen beginnen, wollen auch die Hacker ihren Anteil erbeuten. Betrügerischen Websites nutzen die Nachrichten über die finanziellen Anreize des Coronavirus (Covid-19) und die Ängste aus, um die Leute dazu zu bringen, die gefälschten Websites arglos zu benutzen oder auf Phishing-Links zu klicken. Benutzer, die diese böswilligen Domänen anstelle der offiziellen Regierungsseiten besuchen, riskieren, dass ihre persönlichen Daten gestohlen und offengelegt werden, oder es zu Gelddiebstahl und Betrug kommt. Wir fordern die Bürger dringend auf, sich vor falschen Domains zu hüten und besonders vorsichtig im Umgang mit dem Internet zu sein, besonders dann, wenn sie E-Mails von unbekannten Absendern erhalten“, warnt Christine Schönig, Regional Director Security Engineering CER, Office of the CTO bei Check Point Software Technologies.

Weitere Informationen

Alles zur Sicherheitsforschung von Check Point über Phishing in Zeiten von COVID-19 lesen Sie hier

Mobile Sicherheit

Cyberkriminelle zielen auf Kreditkarteninformationen

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