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Cybermobbing: Väter sind besorgt

44,8 Prozent der Väter haben Angst, das eigene Kind könnte Opfer oder Täter sein

Väter sind weniger ängstlich als Frauen? Im Thema Cybermobbing sieht das anders aus, wie jetzt die Kaspersky-Studie „Cybermobbing unter Jugendlichen – was Eltern denken“ zeigt. So ergab die Umfrage, dass die Sorge, das eigene Kind könnte Opfer oder auch Täter in Sachen Cybermobbing sein, bei Vätern in Deutschland mit 44,8 Prozent merklich stärker ausgeprägt ist als bei Müttern (35,3 Prozent).

Cybermobbing Täter

24,2 Prozent der befragten Väter haben die Befürchtung, das eigene Kind könte Cybermobbing-Täter sein. Von den Müttern dachten das lediglich 16,3 Prozent. Auch die Angst, der eigene Nachwuchs könnte sogar Lehrkräfte bereits über digitale Kanäle schikanieren, ist bei Männern mit 20,2 Prozent stärker ausgeprägt als die bei den Müttern mit 12,3 Prozent. Ähnlich ist es auch im umgekehrten Fall, also dem Bedenken, das eigene Kind könnte von einem Lehrer digital gemobbt werden. Dieser Frage stimmten lediglich 11,1 Prozent der Mütter zu, während die Väter mit 21,8 Prozent eine wesentlich größere Sorge diesbezüglich zeigten.

Diskrepanz zwischen Sorge und Austausch

Um so erstaunlicher ist es, dass nur 48,8 Prozent der Männer und 52,8 Prozent der Frauen regelmäßig mit ihren Kindern über digitale Gefahren wie Cybermobbing sprechen. Angesichts der vermehrten Sorge auf Seiten der Väter ist es deshalb erstaunlich, dass jeder vierte in Deutschland nach eigener Aussage noch nie mit seinem Kind über Cybermobbing gesprochen hat, während es bei den Müttern 19 Prozent sind.

 

„Männer zeigen sich beim Thema Cybermobbing unter Kindern und Jugendlichen als der besorgtere Part, wenn es um Cybermobbing geht“, so Anne Mickler, Corporate Communications Manager, DACH bei Kaspersky. „Ich denke, die größere Sorge der Väter, ihr Kind könnte zum Opfer von Cybermobbing oder selbst zum Täter werden, ist möglicherweise das Ergebnis eines durchschnittlich höheren Bewusstseins für den mangelnden Austausch mit dem Nachwuchs über dieses so wichtige Thema.“

Weitere Informationen

Der komplette Report „Cybermobber oder Gemobbter? Was treibt mein Kind online?“ ist hier kostenfrei abrufbar.

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