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Agentur für Arbeit warnt vor Phishing-Mails

Jelle Wieringa, Security Awareness Advocate bei KnowBe4 kommentiert die aktuelle Lage

Derzeit ist die Wirtschaft in Deutschland durch die anhaltende Quarantäne, ausgelöst durch das Virus Covid-19, geschwächt. Zahlreiche Unternehmen melden Kurzarbeit an, andere Insolvenz. Gerade diesen Trend machen sich Cyberkriminelle zu eigen.

Es kursieren derzeit betrügerische Phishing-Mails zum Kurzarbeitergeld, davor warnt die Bundesagentur für Arbeit. Das Ziel dieser Kampagne ist es, die persönlichen Informationen der Opfer zu erhalten. Wer auf den in der Mail enthaltenen Link klickt, womöglich auf der Zielseite Daten angibt, reitet sein Unternehmen direkt ins Verderben. Die Mail-Adresse, welche für den Angriff verwendet wird, lautet: kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de, doch kann jede andere E-Mail-Adresse auch verwendet werden.

 Wer eine solche Mail erhält, der sollte diese umgehend löschen. Es gilt, dass die Arbeitsagentur Arbeitgeber nicht per Mail auffordere, Kurzarbeitergeld zu beantragen. Es kann nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall per Telefon oder online angezeigt werden, so die Bundesagentur für Arbeit.

Mitarbeiter sensibilisieren

Um sich gegen solche Phishing-Attacken zu wappnen, sollten Unternehmen in den Aufbau einer „menschlichen Firewall“ investieren. Dafür müssen alle Mitarbeiter mit einem fortgeschrittenen Security-Awareness-Training und darin enthaltenen regelmäßig durchgeführten simulierten Phishing-Tests geschult werden. Die Trainings unterstützen die Mitarbeiter dabei bösartige E-Mails und Webinhalte zu erkennen. Verbunden mit den Erfahrungswerten, die Mitarbeiter im Laufe der Zeit im Umgang mit diesen Angriffen entwickeln, erhöhen sich die Chancen für eine erfolgreiche Abwehr eines Angriffs.

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