Business Security

Etwa 40 Prozent deutscher Unternehmen erleben Cyberangriffe

Laut dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen erstatten gerade kleinere Firmen wenige Anzeigen nach Angriffen.

In den vergangenen zwölf Monaten haben laut einer Studie 41 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten auf mindestens einen Cyberangriff reagieren müssen. In dieser Berechnung seien automatisiert abgewehrte Angriffe wie zum Beispiel von einer Firewall gestoppte Spam-E-Mails nicht enthalten, betonte das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen zur Vorlage der Untersuchung am Montag.

Dabei war das Phishing die häufigste Attacke mit 22 Prozent. Es folgen mit 13 Prozent Ransomware-Angriffe. Das sogenannte CEO-Fraud, eine Masche mit angeblichen E-Mails vom Firmenchef oder anderen Top-Managern, kam auf acht Prozent. Zugleich gaben lediglich zwölf Prozent der Unternehmen an, den schwerwiegendsten Cyberangriff der vergangenen Zwölf Monate angezeigt zu haben.

Sicherheitsmaßnahmen

Fast alle Unternehmen setzten demnach technische Sicherheitsmaßnahmen wie aktuelle Antiviren-Software, zügige Installation von Updates und regelmäßige Backups ein. Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer Befragung von 5.000 Unternehmen sowie Feldstudien.

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