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DSGVO bringt Datensicherheit und Nutzervertrauen

DSGVO-Studio zeigt, wie gut europäische Unternehmen die Anforderungen der Datenschutzrichtlinien erfüllen

Eine neue Studie im Auftrag von Check Point Software Technologies hat festgestellt, dass die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) positiven Auswirkungen auf viele europäische Unternehmen hatte.

Für die Studie wurden 1.000 CTOs, CIOs, IT-Managern und Sicherheits-Managern in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien befragt. Es sollte herausgefunden werden, wie gut europäische Unternehmen die Anforderungen der DSGVO erfüllt haben. Es zeigte sich in Deutschland, dass 67 Prozent der Unternehmen glauben, dass sich die Verordnung positiv auf das Vertrauen der Nutzer ausgewirkt hat. Außerdem geben 67 Prozent an, dass sie ihre Datensicherheit erhöht hat.

Deutsche Unternehmen sind zufrieden mit ihrer Umsetzung

Unterdessen behaupten 62 Prozent der Befragten, dass ihr Unternehmen alle DSGVO-Maßnahmen vollständig umgesetzt hat. Ihre Leistung im Umgang mit den DSGVO-Anforderungen auf einer Skala von 0 bis 10 (wobei 0 „überhaupt nicht“ und 10 „vollständig“ heißt) bewerten die deutschen Teilnehmer im Durchschnitt sehr optimistisch mit 8,14. Die Studie ergab, dass 63 Prozent der CTOs, CIOs, IT-Manager und Sicherheits-Manager in Deutschland glauben, ihr Unternehmen habe einen organischen und strategischen Ansatz zur Cyber-Sicherheit.

Die Ergebnisse für Deutschland zeigen, dass deutliche Fortschritte erzielt wurden. 58 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Organisation eine DSGVO-Arbeitsgruppe eingerichtet hat. 43 Prozent stellten zusätzliches Budget zur Deckung der Kosten für die Umsetzung der DSGVO bereit, während 33 Prozent externe DSGVO-Berater beschäftigten.

Die häufigsten Maßnahmen zur Erfüllung DSGVO:

  • Einführung von Standardsicherheitsmaßnahmen (46 Prozent)
  • Einführung von Lösungen zur Data Loss Prevention (42 Prozent)
  • Implementierung eines Kontrollsystems für Zugriffe und Verschlüsselungen (40 Prozent)

Fortschritte zu erkennen

Rafi Kretchmer, Head of Product Marketing bei Check Point, sagt:

„Aus dieser Studie geht hervor, dass viele europäische Organisationen erhebliche Fortschritte bei der Umsetzung der Schritte gemacht haben, die erforderlich sind, um DSGVO-konform zu werden. Nicht wenige sehen bereits starke Vorteile. Aber für viele Unternehmen gibt es noch viel zu tun. Es ist wichtig, dass Unternehmen robuste Rahmenbedingungen schaffen, um den Anforderungen der DSGVO gerecht zu werden, anstatt einfach den Zugang zu Tools und Plattformen, die sowohl Mitarbeiter als auch Kunden nutzen wollen – wie mobile Geräte und die Cloud – zu unterbinden. Es gibt relativ einfach zu integrierende Methoden zum Schutz der Daten, wie Dokument-Verschlüsselung und Festplatten-Verschlüsselung. Diese Ansätze können sicherstellen, dass sensible Unternehmensdaten geschützt sind, indem sie Datenlecks und unbefugten Zugriff auf Daten von gestohlenen Geräten verhindern.“

Schutz privater Informationen

Der Schutz privater Informationen ist eines der Hauptziele der DSGVO, deshalb wurden auch Cloud-Lösungen geprüft. 81 Prozent der deutschen Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen moderne Cloud-Lösungen einsetzt. Nur 7,5 Prozent der Unternehmen haben die drastische Maßnahme ergriffen, Cloud-Lösungen aufgrund von DSGVO ganz einzustellen. Die Studienergebnisse zeigen dennoch deutlich, dass die Cloud für die weitere Entwicklung der Datensicherheit nach wie vor im Mittelpunkt steht.

Drei wichtigsten der langfristigen Vorteile der DSGVO:

  • Effizientere Abläufe, insbesondere im Bereich Cyber-Sicherheit (38 Prozent)
  • Durch die Einführung des Datenschutzbeauftragten (DPO) werden Daten zunehmend zu einem strategischen Vermögenswert (37)
  • Bereitstellung eines umfassenderen Überblicks der vom Unternehmen verarbeiteten Informationen (36 Prozent)

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