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E-Mail tarnt sich als offizielle Warnung des Bundes

Es ist eine gefälschte E-Mail, die ganz offiziell vor der Nutzung des Trinkwassers der eigenen Gemeinde warnt. Das Trinkwasser sei verschmutzt, heißt es da auch noch im Namen des Bundes. Eine Meldung, die zum Glück nicht stimmt aber unbedarfte Nutzer in eine Malware-Falle locken soll.

Angriff mit Retefe-Trojaner

Es sind Cyberkriminelle, die auf diese Weise versuchen, den Retefe-Trojaner unter die Leute zu bringen, warnt pctipp.ch. Sie missbrauchen dazu den Bund als angeblichen Absender mit der Domain Admin.ch, die eigentlich auf die Webseite des Bundesrates führt.

Mit dem dringenden Rat, in der nächsten Zeit kein Leitungswasser zu nutzen, da es in einigen Städten zur Kontaminierung mit Bakterien gekommen sei, wird eine Art Panikmache betrieben, die natürlich die Neugier der betroffenen E-Mail Empfänger anstachelt.

Nachricht ist komplett gelogen

Wie es in der Nachricht weiter heißt, findet man eine Liste der betroffenen Städte im Anhang. Das ist allerdings eine Lüge. Das DOCX-File ist seinerseits kontaminiert – mit einem Trojaner. Wegen des ernsthaften Hintergrundes sollen schon zahlreiche Nutzer auf den Angriff hereingefallen sein.

Der Expertenrat:

PCtipp rät, diese Mail gar nicht zu öffnen, sondern sofort zu löschen. 

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