Optimaler Passwortschutz: so funktioniert es

Deutsche nehmen den Passwortschutz oft nicht ernst
Deutsche nehmen den Passwortschutz oft nicht ernst

123456“ … „ficken“ … „Passwort“ … „Schatz“ … „Baby“. Was haben diese Wörter gemeinsam? Es sind die fünf beliebtesten Passwörter der Deutschen. Nicht besonders kreativ, oder? Entsprechend leicht haben es Hacker, solche unkreativen und vor allem unsicheren Passwörter zu knacken.

Die Zahl der digitalen Plattformen steigt und steigt. Passwörter sind eine Plage des Internetzeitalters: E-Mail, Facebook, Instagram, eBay, Gaming-Communities, Foren, Paypal, Online-Banking, Smartphone... Die Zahl der Passwörter, die sich ein Internetnutzer merken muss, wächst kontinuierlich. Das ist aber kein Grund bequem zu werden und seine persönlichen Daten wie ein offenes Buch zu präsentieren. Wer es sich leicht macht lebt gefährlich und muss mit Kontenraub oder unerwünschten Einkäufen in Ihrem Namen rechnen. Wir helfen mit zehn allgemeinen Tipps für mehr Passwortsicherheit und Passwortschutz weiter.

Die fünf Do`s and fünf Dont`s bei Passwörtern

Diese fünf Dinge sollten Sie bei Passwörtern niemals tun!

  1. Verwenden Sie niemals das gleiche Passwort für verschiedene Dienste
  2. Nehmen Sie niemals Passwörter, die in einem namentlichen Zusammenhang zu Ihrer Person stehen: Wohnort, Verwandte, Kosenamen oder Lieblingsspeisen u. ä. „Liebling“, „Lasagne“, „Sabine“ oder „Hamburg“. Die Änderung von „Eisen“ zu „E1sen“ oder „Passwort“ zu P@sswort“ bringt nichts und wird von Cyberkriminellen schnell erkannt.
  3. Verwenden Sie keine Passwörter die im Lexikon stehen. Die Datenspione screenen den Duden systematisch ab.
  4. Vermeiden Sie zu kurze Passwörter: „yxz“, „Du“, „Eis“
  5. Keine Kennwörter wählen, die nur aus Zeichen oder Buchstaben bestehen

 

Diese fünf allgemeinen Tipps sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Passwörter beherzigen!

    1. Verwenden Sie stets die maximale Länge von Passwörtern im System, je länger desto besser — mindestens acht bis zehn Zeichen sollten es schon sein.
    2. Benutzen Sie stets, falls erlaubt, eine Kombination und Reihenfolge aus möglichst zufälligen, unterschiedlichen Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Satzzeichen und Symbolen, z. B. „az2g%i-672w“.
    3. Verändern Sie Ihre Kennwörter im regelmäßigen Rhythmus. Grundregel hierbei lautet: Passwörter mit weniger als acht bis zehn Zeichen wöchentlich aber spätestens monatlich, Passwörter mit mehr als zwölf Zeichen halbjährlich. Lassen Sie sich an das Update im gedruckten oder digitalen Kalender erinnern.
    4. Lassen Sie Ihre Passwörter geheim — geben Sie diese NIEMALS und NIEMANDEM preis, vor allem nicht in einem persönlichen Gespräch, in sozialen Netzwerken oder aufgrund von Telefon- oder in E-Mail-Anfragen.
    5. Verwalten Sie Ihre Kennwörter systematisch und legen Sie Ihre Passworte stets maximal geschützt ab. Wie das elektronisch, vollautomatisiert oder auch auf Papier gemacht wird, erfahren Sie hier.

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