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Internet Explorer: Noch kein Patch in Sicht

Für die kürzlich bekannt gewordene Sicherheitslücke im Internet Explorer steht noch kein Patch bereit. Das benötigte Exploit dagegen kursiert bereits in einschlägigen Kreisen - die Zeit drängt.


Inzwischen haben deutsche, französische und australische Sicherheitsbehörden öffentlich die Empfehlung ausgesprochen, vorläufig auf andere Browser umzusteigen. Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über eine manipulierte Webseite Schadcode in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten. Der in der vergangenen Woche bekannt gewordene Hacker-Angriff auf Google und weitere US-Unternehmen hat vermutlich diese Sicherheitslücke ausgenutzt.

Das Ausführen des Internet Explorer im „geschützen Modus“ sowie das Abschalten von Acitve Scripting erschwert zwar die Angriffe, kann sie jedoch nicht vollständig verhindern. Wie die entsprechenden Einstellungen vorzunehmen sind, beschreibt Microsoft in einem Security Advisory.

Betroffen sind die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorer auf den Windows-Systemen XP, Vista und Windows 7, und offenbar auch unzählige Anwendungen oder Browser-Aufsätze, die auf die Engine des Internet Explorer zugreifen.

[dbo] 19.01.2010