Aus einem Bericht des US-Justizministeriums zitiert Kaspersky-Mitarbeiter Konstantin Kornakov in einer aktuellen Mitteilung. Der zufolge verschwinden jeden Monat drei oder vier Laptops aus dem Besitz des FBI - entweder durch Diebstahl oder Vergesslichkeit.
Das wirft Licht auf einen beim Thema Datensicherheit häufig außer acht gelassenen Aspekt: Daten können nicht nur durch Trojaner, unter Einsatz von Keyloggern oder mit Hilfe von Phishing-Techniken gestohlen werden, sondern auch durch physischen Diebstahl.
Das auch drei oder vier verschwundene Laptops, die unter Umständen brisante Daten enthalten, zu viel sind, räumen auch die FBI-Offiziellen ein. Allerdings habe man die Zahl der Verluste gegenüber früheren Studien deutlich senken können. Bedenklich allerdings: In einigen Fällen wusste man selbst beim FBI nicht genau, welche Daten auf den entwendeten Laptops gespeichert waren.
[dbo] 14.02.2007